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Futterkohle

Pflanzenkohle als Futterzusatz: Mehr Tierwohl, Leistung, Qualität  

Pflanzenkohle ist eines der ältesten Hausmittel gegen Verdauungsstörungen und Vergiftungen bei Mensch und Tier, seit Jahrtausenden genutzt von fast allen Kulturen. Tiere scheinen in Kenntnis ihrer förderlichen Eigenschaften zu sein: Waldtiere knabbern an verkohlten Baumstümpfen, Haushunde und -schweine bedienen sich gern an verkohltem Holz.  

Die therapeutische Verabreichung von Pflanzenkohle ist historisch bewährte Praxis, seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht und empfohlen. Relativ jung, seit 2010, ist die Wiederentdeckung der regelmäßigen Zufütterung von Pflanzenkohle zur Verbesserung von Leistung, Wirtschaftlichkeit, Qualität und Tierwohl in der Viehzucht. Unabhängige  Untersuchungen dazu gibt es bislang nur wenige. Anwender unter den Landwirten setzen auf ihre Expertise und Diagnostik sowie positiven Resultate, die zeitnah, zum Teil bereits nach wenigen Tagen, sichtbar sind:

• mehr Appetit
• bessere Verdauung
• mehr Futtereffizienz
• Gewichtszunahme
• stärkeres Immunsystems
• höhere Produktionsleistung
• verbesserte Produktqualität
• bessere Stallhygiene, weniger Gestank
• Abnahme und Heilung bakterieller Erkrankungen
• weniger Klauen- und Fußballenkrankheiten
• weniger Tierarztkosten

Zu jenen wenigen validierten Untersuchungen zählen die des Veterinärmediziners Dr. med. vet. Achim Gerlach. Auf sein Anraten füttern 21 Landwirte ihren Rinderherden von mindestens 150 Rindern täglich 100 bis 400 g Pflanzenkohle pro Rind zu. Die Landwirte bestätigen, dass sich der allgemeine Gesundheitszustand und die Vitalität seit der Fütterung mit Pflanzenkohle verbesserten. Die Zellzahl der Milch verringerte sich deutlich, Milchprotein und Milchfettgehalt nahmen zu. Klauenprobleme verbesserten sich, die nachgeburtliche Gesundheit wurde stabiler. Innerhalb von 1-2 Tagen nach Beginn der Fütterung mit Pflanzenkohle nahmen Durchfall-Symptome ab, der Kot wurde fester. Die Mortalitätsrate sank ebenso wie die Tierarztkosten (Gerlach et Schmidt, 2012).

Von besonderem Nutzen für die Viehwirtschaft sind folgende Funktionen und Wirkungen von Futterkohle:

Adsorption von Schadstoffen
Die Zufütterung von aktivierter Pflanzenkohle gilt als eine der wichtigsten Methoden zur Verhinderung gesundheitsschädigender oder tödlicher Wirkungen von oral aufgenommenen Toxinen.  

Adsorption von Mycotoxinen
Die Belastung von Tierfutter mit Mycotoxinen ist ein weltweites Problem. Diese Toxine stammen von Schimmelpilzen, die auf frischen, gelagerten Futtermitteln entstehen, insbesondere in feuchten Klimaten. Mycotoxin-belastetes Futter kann schwerwiegende Erkrankungen bei Nutztieren hervorrufen. Der Einsatz von Pflanzenkohle fördert die chemische Einbindung des Toxins, wodurch die Körperaufnahme im Verdauungstrakt reduziert und der Übergang in Blut und Milch drastisch verringert.  

Adsorption von Pestiziden und Umwelttoxinen
In Tierfutter sind häufig Spuren von zahlreichen Pestiziden und Herbiziden. Ein schwerwiegendes Thema ist die Adsorption von Glyphosat, einem Herbizid, das viele importierte Futtermittel kontaminiert. Hinzu kommt die seit Mai 2014 in Deutschland verbotene, aber in einigen Ländern zugelassene Sikkation mit Herbiziden kurz vor der Getreideernte. Glyphosat immobilisiert Magnesium und Zink, hat eine stark antibiotische Wirkung und steht unter Verdacht, chronischen Botulismus zu verursachen oder zu begünstigen. Gerlach et al. (2014a) untersuchten bei 380 Milchkühen, wie sich durch Zufütterung von aktivierter Pflanzenkohle, die toxischen Effekte des über das Futter aufgenommenen Herbizids Glyphosat minimieren lassen.


Adsorption von Bakterien, Parasiten, Viren und deren Stoffwechselprodukten

Pflanzenkohle zur Verbesserung der Tiergesundheit empfahlen deutsche Tierärzte bereits zu Beginn des 20ten Jahrhunderts: Mangold (1936) beschrieb die Wirkung der Holzkohle in der Tierfütterung und schlussfolgerte: "Die prophylaktische und therapeutische Wirkung der Holzkohle gegen infektiöse oder durch die Art der Fütterung bedingte Durchfallerscheinungen steht fest, und in diesem Sinne erscheint auch die Holzkohlebeigabe an Jungtiere als Vorbeugungsmittel zweckmäßig".

Entgiftung von pflanzlichen Toxinen

Zugefütterte Pflanzenkohle lindert negative Wirkungen von sekundären pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Tanninen, die in vielen Futtermitteln enthalten sind.

Wichtig bleibt der Hinweis:
Die bereits nach wenigen Tagen zu beobachtenden positiven Effekte von Futterkohle lassen sich nicht beliebig steigern durch höhere Dosen der Beimengung. Im Gegenteil: Überdosierungen entziehen den Tieren Nährstoffe.
  

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