Probleme günstig bei Biogasanlagen durch Erfahrung mit Zeolith und/oder Pflanzenkohle lösen.
Probleme mit dem pH-Wert, dem Bakterienstamm oder der Biogas-Qualität liegt meistens nicht an der Zuführung der Fütterung. Die Vergrößerung der Siedlungsfläche für methanbildende Mikroorganismen und der entsprechende pH-Wert stehen an erster Stelle. Schwefel im Biogas zu reduzieren ist oftmals nur ein Nebenschauplatz. Die erste Kunst der Stunde ist "lediglich" die angeblichen Wunder-Zuschlagstoffe noch bezahlen zu können. Angeblich getempertes Zeolith, Migulatoren oder überteuerte Pflanzenkohle helfen sicher nur den Verkäufern zu besseren wirtschaftlichen Ergebnissen. Testen Sie uns!
Zeolith für Biogasanlagen – Qualitäts-Mineral zur Prozessstabilisierung
Zeolith ist ein natürlicher, vulkanischer Mineralstoff mit einer hochporösen Struktur. In Biogasanlagen wird Zeolith häufig eingesetzt, um den Fermentationsprozess zu unterstützen, das Anlagenmilieu zu stabilisieren und die Effizienz der Substratnutzung zu fördern.
Durch seine besonderen physikalischen Eigenschaften eignet sich Zeolith hervorragend als Mineralzusatz für Biogasanlagen.
Eigenschaften von Zeolith für Biogas
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Natürlicher Klinoptilolith-Zeolith
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Hohe Porosität und große innere Oberfläche
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Hoherlolenaustauschwert
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Granulat oder Pulver erhältlich
Anwendung in Biogasanlagen
Zeolith wird direkt in die Fermenter eingebracht oder dem Substrat zugesetzt.
Typische Einsatzgebiete:
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Stabilisierung des Fermentermilieus
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Unterstützung eines ausgeglichenen Substratverhaltens
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Verbesserung der Substratstruktur
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Reduktion von Sedimentation durch bessere Partikelbindung
Vorteile für den Anlagenbetrieb
Qualität & Sicherheit
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Konstante Substratqualität
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Gute Fließeigenschaften im Fermenter
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Verbesserte Prozessstabilität
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Unterstützende Wirkung bei hohen organischen Belastungen
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100 % natürlich
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Schonend verarbeitet
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Ohne chemische Zusätze
Ideal für Betreiber, die auf zuverlässige Prozessunterstützung setzen
Zeolith wird seit vielen Jahren in der Praxis verwendet, um Biogasanlagen bei einem stabilen Anlagenbetrieb zu unterstützen. Als rein natürliches Mineral lässt es sich einfach einsetzen und flexibel in bestehende Prozesse integrieren.
Empfohlene Dosierung von Zeolith in Biogasanlagen
Die optimale Dosierung hängt von Fermentervolumen, Substratmix,Anlagenkonzept und Betriebziel ab. In der Praxis haben sich folgende Bereiche bewährt:
1. Start- bzw. Grunddosierung
Wird zu Beginn oder bei Prozessanpassungen eingesetzt, um Zeolith im System zu etablieren.
Typischer Bereich:
- 0,5 -2,0 kg Zeolith pro m³ Fermentervolumen
Diese Erstmenge wird meist auf mehrere Tage verteilt eingebracht, damit sich das Material gleichmäßig im Fermenter verteilt.
2. Laufende Ergänzungsdosierung (kontinuierliche Zugabe)
Für eine konstante Unterstützung des Anlagenmilieus.
Typische Praxiswerte:
- 0,1 - 0,3 kg Zeolith pro Tonne Frischemasse (FM)
oder
- 0,05 - 0,15 kg pro m³ Insputsubstrat
3. Einbringung über das Substrat oder direkt in den Fermenter
Beide Methoden werden genutzt:
Über das Substrat:
Direkt in den Fermenter:
Wichtige Hinweise zur Anwendung
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Die Dosierung sollte schrittweise gesteigert werden, besonders bei der Erstzugabe.
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Eine gleichmäßige Verteilung im Fermenter verbessert den Effekt der physikalischen Eigenschaften.
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Die endgültige Dosierung sollte sich nach Herstellervorgaben und Anlagenbedingungen richten.